Gesunde Mitarbeiter

Was kann man den Mitarbeitern „Gutes tun“? Dachte Oliver Wönnmann, einer der Geschäftsführer von Feuer Powertrain und wandte sich an eine Krankenkasse. Gemeinsam soll nun etwas für die Gesundheit des Teams getan werden...


An der Rothenburgstraße in Nordhausen arbeiten viele junge Menschen, der Großteil der 510 Frauen und Männer ist zwischen 25 und 35 Jahre alt. Die haben noch ein mehr oder weniger langes (Arbeits-)leben vor sich und das sollen sie möglichst gesund angehen und durchleben. Denn gesunde Mitarbeiter sind häufig besser am Arbeitsplatz motiviert als Kollegen, die sich mit den verschiedensten Wehwehchen herumplagen.
Drei Jahre lang wird ein Gesundheitsmanagement im Unternehmen angestrengt, in dem zuerst der Bedarf in der Mitarbeiterschaft abgefragt werden soll und von mit der Krankenkasse begleitet wird. Die zeigten bei einer ersten Informationsveranstaltung sehr großes Interesse an künftigen Projekten.

Momentan befindet sich die Kooperation in der Analysephase, von deren Ergebnis dann konkrete Schritte abgeleitet werden sollen. Natürlich profitiert die Krankenkasse von Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen in Nordthüringen. Jetzt schon steht fest, dass die Arbeit sehr vielschichtig sein wird und bis in die Ausgestaltung des Kantinenessens reichen könnte.

Derzeit muss das Feuer-Management mit einem Krankenstand 4 bis 5 Prozent "umgehen", vielleicht lässt sich diese Quote mittelfristig dann auch noch etwas nach unten drücken. Den Auswirkungen einer Grippefront kann allerdings auch das Gesundheitsmanagement eines gesunden Unternehmens nichts entgegensetzen.

Nach einem Jahr wird die Krankenkasse eine anonyme Befragung unter den Mitarbeitern durchführen, deren Ergebnis für die Geschäftsführung durchaus von Interesse sein kann.

Peter-Stefan Greiner

Quelle: nnz-online, Neue Nordhäuser Zeitung, 21. November 2013