Ohne Moos nix los

Die Nordhäuser Firma FEUER powertrain, europäischer Marktführer im Bereich der konzernunabhängigen Produktion von Kurbelwellen, setzt ihren starken Wachstumskurs fort und plant sowohl die Erweiterung der Fertigungskapazitäten am Stammsitz Nordhausen, Thüringen, als auch die Errichtung eines ersten Auslandsstandortes in den USA. Doch auch bei Powertrain gilt: Ohne Moos nix los...

 

Dabei steht in diesem Jahr die Inbetriebnahme von zwei neuen Fertigungslinien in Deutschland mit einer Jahreskapazität von rund 450.000 Stück an -
ab 2015 wird FEUER powertrain am Standort Tunica in Mississippi zudem eine erste Fertigungslinie in den USA mit einer Kapazität von etwa 300.000 Stück in Betrieb nehmen.
Nach Umsetzung der anstehenden Investitionen erhöht sich die Gesamtkapazität der Unternehmensgruppe auf über 2,5 Millionen Kurbelwellen pro Jahr mit insgesamt neun hochautomatisierten Fertigungslinien, womit FEUER powertrain seine führende Stellung als Zulieferer für ein breites Spektrum von Motorenherstellern weiter ausbauen wird. Mit ihren hochflexiblen und nochmals erweiterten Fertigungskapazitäten ist FEUER powertrain ein starker Partner für Kunden aus den Bereichen PKW-, LKW-, Landmaschinen- und Industriemotoren.

Zum renommierten Kundenkreis von FEUER powertrain zählen zum Beispiel AGCO, BMW, Chrysler, Cummins, Ferrari, GM, Jaguar, JCB, Liebherr, MAN, MTU sowie die Volkswagen-Gruppe.

Zur Finanzierung der anstehenden Wachstumsschritte hat FEUER powertrain seine Finanzierungsstruktur deutlich erweitert und insgesamt nachhaltig neu aufgestellt. Wesentliche Säule der neuen Finanzierungsstruktur ist ein neues Konsortialdarlehen im Gesamtvolumen von 126 Millionen Euro über insgesamt fünf Tranchen. Neben einer Refinanzierungstranche für das bestehende
Konsortialdarlehen umfasst die neue Kreditfazilität Investitionstranchen für das geplante Wachstum in Deutschland und den USA sowie eine als "Borrowing Base Finanzierung" ausgestaltete revolvierende Betriebsmittellinie zur Deckung des anstehenden Working Capital Finanzierungsbedarfs an beiden Standorten.

Die Konsortialfinanzierung wurde dabei von den bereits bestehenden Konsortialbanken Commerzbank, HSH Nordbank, NORD/LB und Postbank begleitet. Weiterhin konnte aufgrund der Energieeffizienzsteigerung durch die geplanten Investitionsmaßnahmen die KfW als Finanzierungs-
und Refinanzierungspartner für die Transaktion gewonnen werden. Für die als "Club Deal" umgesetzte Konsortialfinanzierung agierten Commerzbank und HSH Nordbank als Arrangeure, die Commerzbank zudem als Bookrunner sowie Documentation, Security und Facility Agent.

Ergänzt wird die neue Konsortialfinanzierung durch eine langfristige Privatplatzierung mit der Pricoa Capital Group, der Anlagetochter des US-amerikanischen Versicherungskonzerns Prudential Financial Inc.*. Die dadurch aufgenommenen Mittel in Höhe von 20 Millionen Euro dienen der Refinanzierung ausgewählter Kredite sowie der vorzeitigen Ablösung einer Mezzanine-Finanzierung.

Bei der Gesamtfinanzierungslösung sowie bei den
Einzeltransaktionen wurde FEUER powertrain von ARGONAS als unabhängigem Corporate Finance Berater begleitet - ARGONAS hat zudem die Privatplatzierung mit der Pricoa Capital Group initiiert. Als Rechtsberater agierte die Kanzlei Heuking, Kühn, Lüer Wojtek. Oliver Wönnmann, Geschäftsführer bei FEUER Powertrain in Nordhausen kommentierte: "Mit der Umsetzung dieser Transaktionen haben wir den Grundstein für den ersten Internationalisierungsschritt von FEUER powertrain gelegt und gleichzeitig unsere Finanzierungsstruktur nachhaltig für das weitere nationale und internationale Wachstum unseres Unternehmens aufgestellt".

Nach Informationen der nnz wird das Nordhäuser Unternehmen auch in China ein Werk errichten.

Quelle: www.nnz-online.de/news/news_lang.php